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KORG Poly 61 – Modifikation

3. Beschreibung der Modifikationen

In der folgenden Abbildung sind alle Erweiterungen schematisch dargestellt.

IO2

Alle Erweiterungen sind so ausgelegt, daß die Grundfunktionen (und Klang) des original-Poly 61 nicht beeinträchtigt werden. Die Regler (Potentiometer) für die Einstellung der Parameter sind so ausgelegt, daß bei Mittenstellung die jeweils im Programm des Poly gespeicherten Original-Klänge wiedergegeben werden. Eine Drehung nach links bewirkt eine Minderung, Drehung nach rechts eine Verstärkung des jeweiligen Wertes. Lediglich die “neuen” Parameter wie Gate-Release, LFO, Sub- Oszillator sind mit absoluten Einstellungen justierbar (und sind nicht im Poly 61 als Klangparameter speicherbar).

Auf den folgenden Seiten sind keine Originalschaltpläne veröffentlicht, es sind lediglich die “Lötpun- kte” auf den Platinen beschrieben. Z.B. Bord KLM 475, Widerstand R130 / IC 23 Pin 2 - bedeutet: hier ist eine Verbindung (Drahtverbindung) zu schaffen, die parallel zur bestehenden Leitungsverbin- dung von Widerstand R130 zu IC 23 Pin 2 zu führen ist. Mit etwas Suchen findet man die Angaben auf den Bords, da alle Bezeichnungen auf den Platinen des Poly 61 abgedruckt sind. Die Drähte sollten dabei stets an den Widerständen angelötet werden (nicht an den IC´s  - die sind nämlich thermisch empfindlicher). Also in diesem Beispiel ist ein Draht an den Pol des Widerstandes R 130 anzulöten, der eine direkte Verbindung zu Pin 2 von IC 23 aufweist.

Wer sich die Suche auf den Platinen vereinfachen will, kann sich die vollständigen Unterlagen (Schaltpläne, Serviceunterlagen) direkt bei KORG bestellen (... gilt übrigens auch für alle anderen Manule, etc.). Gegen Einsendung von 20 DM (in bar) erhält man die Unterlagen, anbei die Adresse:

    KORG & More

    Postfach 2147

    35009 Marburg

Bevor die einzelnen Modifikationen näher beschrieben werden, hier ein zunächst ein Einblick in das Innere des Poly 61 ...

Die Modifikationen im Einzelnen ...

Direkter Parameterzugriff auf den VCF (CutOff und Resonance) und auf den  Hüllkurvengenerator (Attack und Decay), Steuereingänge für CutOff und Resonance

Suboszillator für DCO1/2 (verschiedene Varianten)

LFO (Low Frequency Oszillator) zur Modulation des VCF (CutOff / Resonance)

Aufbau eines weiteren Hüllkurvengenerators (Applikationsvorschlag, nicht getestet)

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